Donnerstag, 30. Juli 2009

Der Impfwahn greift um sich!

USA wollen Hälfte ihrer Bürger gegen Schweinegrippe impfen


Das Zentrum zur Krankheitskontrolle und Vorbeugung (CDC) empfahl nach einer Krisensitzung die Impfung von etwa 160 Millionen Menschen, allerdings werden bis Herbst womöglich nur 120 Millionen Impfdosen vorrätig sein. In Deutschland stieg die Zahl der Infizierten auf mehr als 5000.

Fünf Bevölkerungsgruppen sollen nach der Empfehlung des CDC als erste geimpft werden: Mitarbeiter im Gesundheitswesen, schwangere Frauen, Kinder und Jugendliche bis zu einem Alter von 24 Jahren, Erwachsene mit generellen Gesundheitsproblemen sowie alle Kontaktpersonen von kleinen Babys. Dies wären ungefähr 160 Millionen Menschen.

Bis Oktober sind laut Experten aber wahrscheinlich nur 120 Millionen Impfdosen vorrätig. Befürchtungen über einen möglichen Engpass trat die zuständige CDC-Direktorin Anne Schuchat dennoch entgegen. Im Fall von Engpässen bei der Versorgung mit Impfstoffen könnte nach Angaben des CDC zunächst eine besonders bedürftige Gruppe von etwa 41 Millionen US-Bürgern geimpft werden. Dazu würden unter anderem Schwangere und Menschen gehören, die mit Kindern unter sechs Monaten Kontakt hätten.

In Deutschland stieg die Zahl der mit der Schweinegrippe Infizierten auf mehr als 5000. Binnen 24 Stunden kamen 879 neue Fälle hinzu, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) mitteilte. Demnach wurden bis Mittwochnachmittag insgesamt 5324 Erkrankungsfälle gemeldet. Die neuen Fälle gehen größtenteils weiterhin auf Reiserückkehrer zurück. Weltweit sind nach Angaben des Europäischen Seuchenkontrollzentrums (ECDC) in Stockholm über 150.000 Menschen mit dem neuartigen Grippevirus infiziert.

Erstmals meldete auch Belgien einen Todesfall durch die Schweinegrippe. Es ist nach Großbritannien, Spanien und Ungarn das vierte Land der Europäischen Union, in dem Menschen an der Grippe starben.

Die Angst vor einer Ansteckung durch die Schweinegrippe wirkt sich auch negativ auf die Passagierzahlen im internationalen Flugverkehr aus. Insgesamt sei das Passagieraufkommen im Juni im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,2 Prozent geschrumpft, erklärte der Internationale Luftfahrtverband IATA.Fluggesellschaften dürfen Passagiere wegen eines bloßen Verdachts auf Schweinegrippe dennoch nicht ohne weiteres nach Hause schicken.

© AFP


Und nun zum Kontra:

DER GENOISMUS: MENSCHENFEINDLICHE IDEOLOGIE ZUR BEVÖLKERUNGSKONTROLLE UND MANIPULATION DES MENSCHEN

Die urplötzlich nach "den Muslimen", "dem Terrorismus", "Kinderpornografie", "Piraten", Cyber-Angriffen von "Geisternetzen" aus China nun aus dem Hut gezogene "Angst vor dem viralen Supergau" (1) durch die "Schweinegrippe" muss nachdenklich stimmen.

Der nun aus dem Nichts erfolgte Ausbruch in Mexiko durch einen Erreger, welcher laut Angaben des US-Seuchenzentrums CDC in Atlanta aus 4 genetischen Segmenten von Mensch, Vögeln und Schweinen aus drei Kontinenten stammt (2), ist bestens dazu geeignet Ausnahmezustand und Kriegsrecht herbeizureden, den lange geplanten Block der "Nordamerikaunion" im Sinne einer "gemeinsamen Kooperation" zu befördern, die Verfassungen der drei Republiken USA, Mexiko und Kanada aus Gründen der "Volksgesundheit" ausser Kraft zu setzen und der Welt einen neuen Buhei vor die Nase zu setzen, vor dem sich sie sich dann so sehr fürchtet dass ihr alles recht ist.

Dieser seltsame Ausbruch, der die mexikanischen Behörden dazu veranlasste 20 Millionen aufzufordern sich nicht mehr auf die Wange zu küssen oder die Hände zu schütteln, beförderte auch dank dem CDC erst einmal die Gen- und Pharmaindustrie. Das US-Seuchenzentrum behauptete nämlich, dass die dass die Pharmaprodukte Tamiflu und Relenza gegen die (trotzdem immer noch unheilbare) Grippe "bei frühzeitiger Einnahme helfen könnten" (1). Der Produzent von Tamiflu, der Konzern Hoffmann-La Roche (3), erklärte dann auch als Retter in der Schweinenot sogleich, er könne schnell weitere Produkte an die in höchster Gefahr schwebenden Kunden ausschütten.

Der mexikanische Gesundheitsminister José Angel Cordova bekundete denn auch gleich seinen Status als Hellseher. Er habe nämlich bereits in weiser Voraussicht Tamiflu für eine Million Menschen vorrätig.

Von dem Produkt profitiert übrigens auch massgeblich der beste US-Verteidigungsminister aller Zeiten, Donald Rumsfeld. Denn entwickelt wurde Tamiflu in den Laboren des Gen-, Bio- und Chemiekonzern "Gilead Science" (4), welche übrigens einen extrem religiösen Namen verwendet (5). Nach der Entwicklung wurde Tamiflu an Hoffmann-La Roche verkauft. Doch bis heute verdient "Gilead Science" über Lizenzen an den Produkt. So verdiente Donald Rumsfeld, als Mitaktionär des "Gilead"-Konzerns, dank der Panik um die Vogelgrippe im Jahre 2005 allein in 6 Monaten am Tamiflu-Boom eine Million Dollar. (6)

Für die beteiligten Konzerne war die Panik ein Riesengewinn. Hatten die gesamten Einnahmen aus Tamiflu im dritten Quartal noch weltweit bei 1.7 Millionen Dollar gelegen, verdiente "Gilead Science" ab Mitte 2005 allein aus den Lizenzeinnahmen innerhalb von drei Monaten 26,2 Millionen Dollar. So ähnlich wird es wohl auch diesmal laufen.

Der so faszinierend aus drei Spezies von drei Kontinenten - simsalabim - zusammengebastelte neue Misch-Mensch-Tier-Erreger fällt in eine durch elitäre Kreise unter Zeitdruck hektisch betriebene Auflösung der Menschenrechte sowie des Menschen selbst als natürliche Spezies.


Quelle/Ganzer, aufhellender Beitrag: Klick mich

Monsanto falsch getestet?



Wien/Brüssel - Die Gentechnik-Maissorte MON810, der einzige gentechnisch veränderte Mais, der in der EU bisher angebaut wurde, steht einmal mehr im Fokus der Aufmerksamkeit: Die Umweltorganisationen Greenpeace und Global 2000 werfen der Europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) gravierende Fehler in deren Gutachten über die Sicherheit von MON810 vor. So sei unter anderem eine falsche Maissorte für Tests herangezogen worden, hieß es am Mittwoch in einer Aussendung der Organisationen.

Darüber hinaus seien unbekannte Proteine, die durch die genetische Veränderung im Mais produziert werden, nicht untersucht worden, kritisieren Greenpeace und Global 2000. Studien, die negative Auswirkungen auf Schmetterlinge und andere Insekten zeigten, würden ignoriert oder heruntergespielt. Stattdessen werde von nicht genauer definierten "Management Maßnahmen" gesprochen, welche die Schmetterlinge schützen sollen.

Neuevaluierung

MON810 ist bislang vor allem in Spanien angebaut worden, wie die Umweltorganisationen erläuterten. Da die europaweite zehnjährige Zulassung abgelaufen ist, muss die Sorte jetzt neu evaluiert und zugelassen werden. Hauptgrund für die Verbote in sechs Ländern ist, dass der Mais, der selbst ein Gift gegen Schädlinge produziert, nicht nur diese, sondern auch viele Nützlinge tötet und damit das ökologische Gleichgewicht massiv schädigt.

Das EFSA-Gutachten soll der Europäischen Kommission und den Mitgliedsstaaten als Entscheidungsgrundlage für eine Neuzulassung zum Anbau dienen. Sechs Staaten, darunter Österreich, haben MON810 für den Anbau verboten. "Mit diesem Gutachten beweist die EFSA auf peinliche Weise ihre Inkompetenz. Wir appellieren an die Europäische Kommission das Gutachten sofort in den Papierkorb zu werfen und den Mais wegen Sicherheitsmängeln zu verbieten", so Gentechnik-Sprecher Philipp Strohm von Greenpeace - Global 2000 spricht von einem "Gefälligkeitsgutachten". Die Organisationen fordern ein europaweites Anbauverbot.

(APA/red)

Freitag, 17. Juli 2009

Massensterilisation der Bevölkerung

Schockierende Konzepte fur eine Massensterilisation der Bevölkerung durch Zwangsmedikation via der Trinkwasserversorgung, wie sie von US-Präsident Obamas führendem Wissenschaftsberater in dessen Buch Ecoscience von 1977 vorgeschlagen worden waren, sind bereits im Gange, während weltweit die Spermienproduktion schwindet und geschlechtsverändernde Chemikalien unsere Flusse und Seen vergiften.

Wie wir bereits am Samstag betont hatten, befürwortete John P. Holdren nicht nur ein globales Regime um Zwangsabtreibungen, die Sorgerechtsübernahme von außerehelichen Kindern sowie verhütende Körperimplantate umzusetzen, sondern forderte außerdem das "Hinzufugen eines sterilisierenden Stoffes zum Trinkwasser und zu Grundnahrungsmitteln". Holdren fügte hinzu dass der sterilisierende Stoff klar umrissene Bedingungen erfüllen müsse sodass nur Menschen betroffen sind und nicht etwa Nutzvieh.

"Er muss durchweg effektiv sein trotz stark unterschiedlichen Dosen die Individuen aufnehmen und trotz unterschiedlicher Fruchtbarkeit und Empfindlichkeit von Individuen; er muss frei sein von gefährlichen oder unangenehmen Nebenwirkungen und er darf keine Auswirkungen haben auf Mitglieder des anderen Geschlechts, auf Kinder, alte Menschen, Haustiere oder auf Nutzvieh,"

schrieb Holdren mit seinen Co-Autoren Paul Ehrlich und Anne Ehrlich.

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Mittwoch, 15. Juli 2009

Esst ihr auch Sägemehl?


Erdbeeraroma aus Sägemehl:


Die gesamte Welterdbeerernte würde nicht einmal 10% des US-Amerikanischen Erdbeerprodukte-Bedarfs decken, da ist es kaum verwunderlich dass alles was wir als "Erdbeeren" essen, und was nicht von uns beobachtet frisch vom Feld kommt kaum etwas mit Erbeeren zu tun hat. Wie erklärt man sich aber dann das Aroma und vor allem die Fruchtstücke im Joghurt? Der Aufdruck „natürliche Aromen“ beim Erdbeerjoghurt bedeutet in der Regel, daß das Fruchtaroma aus Sägespänen gewonnen wird!

Sägemehl ist nämlich Natur pur und muß deshalb bei den Ingredienzen nicht als künstliches Aroma geoutet werden. Wenn nur „Aroma“ draufsteht, ist es in der Regel aber ebenfalls aus Sägemehl gewonnen.
Im industriellen Fruchtjoghurt muss also kein einziges Stückchen Frucht drin sein. Es besteht aus Aromastoffen, Farbstoffen, und künstlichen Fruchstücken!

Aroma-Techniker mixen Sägespäne, Alkohol, Wasser und einige streng geheime Zutaten, kochen das ganze liebevoll zu Erdbeeraroma.

Was steckt dahinter? Die Welternte von Erdbeeren reicht nicht ansatzweise aus, um den Heißhunger der Menschheit auf Produkte mit der roten Frucht zu decken. Und deshalb wird aus Sägespänen - Abrakadabra - ein billiges Aroma. Mit leicht veränderten Zutaten auch in den Geschmacksrichtungen Himbeere, Vanille oder Kakao.

Ist das gefährlich? Es besteht ein Allergie-Verdacht. Sicher ist, dass Sägespäne-Aromen unsere Geschmackswelt verändern. Schon heute schmeckt vielen Kindern Erbeeraroma besser als frische Erdbeeren.

Wo steckt's drin? Fast überall, wo Erdbeere draufsteht: Fruchtjoghurt, Dessert, Gelee...

Mahlzeit!

Es ist an der Zeit ein Zeichen zu setzen und sich das nicht länger von einer übermächtigen Lobby gefallen zu lassen. Deshalb boykotiert alle Industriell hergestellten Nahrungsmittel!
Esst nur noch die Früchte (und Tiere) aus dem eigenen Garten!
Und vor allem: Vertraut keiner Verpackung die ihr nicht hunderprozentig versteht. Hinter jedem Wort könnte sich das Sägemehl-Derivat verstecken...

Ein Buchtip dazu:

Hans-Ulrich Grimm

Die Suppe lügt

Die schöne neue Welt des Essens

INHALT

1. Diskrete Welt-Macht:
Die Geschmacks-Industrie
Über einen erstaunlich bescheidenen Konzern in New York. Wozu Bäcker einen Geheimdienst brauchen. Sinnestäuschung von früh bis spät, von Müsli bis Spinat. Jeden Tag ein Pfund Essen mit Geschmack aus der Retorte.

2. Organisierter Etikettenschwindel:
Das Kennzeichnungsrecht
Vom Segen der Natur: Über das Kunststück, australischen Sägespänen das »natürliche« Aroma von Erdbeeren zu entlocken. 12 = 600. Welch akrobatische Leistungen ein Etiketten-Poet vollbringen darf. Dichterische Freiheit und die unschöne Wahrheit.

3. Die Logik des Menüs:
Über die Geschichte des Geschmacks
Das Dessert zum Schluß oder der komplizierte Weg zur Ordnung der Speisen bei Tisch. Ein Mann namens Maggi und die Segnungen der Chemie. Die Erfindung des Geschmacks und weshalb wir heute von allem eine härtere Dosis brauchen.

4. Das dressierte Kind:
Der Kampf um die Kleinen
Das Geheimnis des grünen Büschels. Kreuzberger Türkenkinder kennen ihre Kräuter. Warum Mickymaus für Maggi so wichtig ist. Mehr Horrorwerbung für Kinder! Zuckerkrank und knochenschwach: Die neuen Leiden der Kids.

5. Doppel-Blind-Versuche:
Die Ohnmacht staatlicher Kontrolleure
Warum ein Beamter einmal während der Arbeitszeit ein hochprozentiges Wässerchen brennen mußte. Der freundliche Herr aus Kanada kennt die verborgenen Geschmacksqualitäten australischer Sägespäne nicht. Je weniger Gift, desto schlimmer?

6. Geschmacks-Verirrung:
Die schleichende Legalisierung verbotener Metzgermethoden
Warum das Würstchen unter die Dusche darf. Weshalb Rauch neuerdings flüssig ist und wie das Etikett immer schön sauber bleibt. Endlich nimmt der Speck Rücksicht auf Natur und Nachbarn.

7. Die Suppe lügt:
Der Betrug am Körper
Über die Botschaft des Bratens an Hirn und Bauch. Das Essen als Fetisch. Fehlalarm im Verdauungstrakt: Weshalb der Geschmack eigentlich eine wichtige Aufgabe hat. Und wie das Warnsystem des Körpers überlistet wird.

8. Dicker Hund:
Wohlgeschmack als Masthilfsmittel
Warum Katzen Whiskas wollen. Weshalb Herr und Hund sich zivilisatorisch angleichen. Und: Allergische Katzen können jetzt wieder Hoffnung schöpfen. Dick dank Aromen: Ein Bekenntnis der Geschmacksindustrie – und ein dürftiges Dementi.

9. Heimlich light:
Der unmerkliche Siegeszug des Süßstoffs
Weshalb saure Gurken bei Mastkuren sehr zu empfehlen sind. Warum Plastik für süße Gefühle sorgen kann. Vom Segen der Chemie: Über blühende Geschäfte mit Illusionen, gefälschte Studien und Schäden am Hirn.

10. Müll mit Maske:
Aus Abfall werden Lebensmittel
Die Metamorphose der Meeresbewohner: Wie sich ein Leuchtkrebs in ein Frankfurter Würstchen verwandeln kann. Wie aus Klärschlamm Gulasch wird. Und warum trotzdem alles lecker schmecken kann.

11. Der Schock-O-Riegel:
Versteckte Risiken für die Gesundheit
Weshalb für manche Menschen eine »Lila Pause« lebensgefährlich sein kann. Woran Sarah Redding, 17, so plötzlich gestorben ist. Der Doktor als Detektiv: Über die schwierige Suche nach den Krankheitsauslösern im Essen.

12. Das Geschmacks-Kartell:
Der Kampf der Giganten im Food-Business
Lebensmittelgeschäfte mit krimineller Note: Weshalb das amerikanische FBI einen Agenten ins Aroma-Milieu einschleusen mußte. Wie sich ein Bauchemie-Konzern ums Ei verdient gemacht hat. Functional Food: Die gesunden Rezepte der Pharma-Köche.

13. Lieber lecker:
Die Zukunft des Geschmacks
Wie ein ehrlicher Konzernlenker geballten Hausfrauenzorn auf sich lenkte. Weshalb die Tütensuppe eigentlich purer Lusus ist. Über die Werbung. Und endlich:Die Wiederkehr des Wohlgeschmacks.

14. Literatur

15. Register

Samstag, 11. Juli 2009

Sind wir noch zu retten?


Intensiver Wettbewerb

Dieser neue Wettbewerb läutet ein Zeitalter der "Großen Spekulation" ein. Denn der Handel mit Wertpapieren wie Aktien, Krediten und zahlreichen Derivaten - Wertpapiere, die vom Kurs eines oder mehrerer anderer Papieren abhängig sind - wird weiter konzentriert und nur von wenigen Spekulanten dominiert. Die Banken zocken dabei in noch nie da gewesenem Ausmaß auf eigene Rechnung.

Goldman Sachs und andere Institute, die dem alten Geschäftsmodell der Investmentbank treu geblieben sind, konnten so seit Jahresbeginn Rekordgewinne einfahren - obwohl die Realwirtschaft die Klippe hinunterstürzte. Denn es wurde fast doppelt so viel mit Währungen und Anleihen, also Schuldpapieren, spekuliert wie vor der Krise. So werden die Milliarden an Steuergeldern, die von den Notenbanken weltweit in die Banken hineingestopft werden, nicht zur Kreditvergabe an Konsumenten und Unternehmen eingesetzt. Stattdessen werden damit Wetten auf Wertpapierpreise finanziert.

Marktmanipulationen

Spekulationen sind es auch, die die Märkte derzeit wieder nach oben treiben. Manche Trader übertreten die Grenze der Legalität: Sie investieren nicht mehr, sie manipulieren. So wie bei der Manipulation des Ölpreises vergangene Woche. Ein einzelner Händler des weltweit größten Broker-Unternehmens PVM Oil in London hatte unerlaubt massenweise Öl-Futures (handelbare Wetten auf künftige Preise) gekauft und auf einen steigenden Kurs gesetzt. Der Rohstoff hat sich allein dadurch um zwei Dollar verteuert, sein Unternehmen verlor wegen der Manipulation zehn Millionen Dollar (der Standard berichtete). Jetzt ermittelt die britische Finanzbehörde.


Wann wird dieser Irrsinn ein Ende haben und die Leute merken, dass dies NICHT naturgemäß ist? Wann werden wir aus unseren Fehlern lernen?

Mittwoch, 8. Juli 2009

Solarkraftwerk in Linz


Photovoltaik-Kraftwerk neben der Westautobahn soll spätestens 2010 in Betrieb gehen

Linz - Die Energie AG Oberösterreich baut neben der Westautobahn (A1) in Eberstalzell (Bezirk Wels-Land) das größte Photovoltaik-Kraftwerk Österreichs. Am Mittwoch war Spatenstich.

Spätestens im Frühjahr 2010 soll es in Betrieb gehen. Die Anlage hat eine Leistung von einem Megawatt. Die Kosten betragen rund 6 Mio. Euro.

Umweltlandesrat Rudi Anschober erklärte Eberstalzell "zu Österreichs Solar-Valley". Denn unmittelbar südlich der A1 befinde sich die größte Solarfabrik des Landes, die Firma "Xolar", die im Endausbau rund eine Million Quadratmeter Solarpaneele pro Jahr erzeugen werde. "Oberösterreich ist damit mit größtem Abstand das Solarland Nummer eins in Österreich." In den vergangenen Monaten sei der Zubau bei Solarthermie und Solarstrom so groß wie noch nie zuvor gewesen, kürzlich habe man die Schallmauer von einer Million Quadratmeter überschritten. Bis 2030 soll sich diese Fläche verdreifachen, plant Anschober. (APA)


Dienstag, 7. Juli 2009

Niederösterreich setzt auf Solarstrom


Ganz im Zeichen der Sonne steht das "1.000-Dächer-Programm" des Landes NÖ. Ziel ist es, bis 2020 ungefähr 50 Prozent des Energiebedarfs aus erneuerbaren Energiequellen zu decken.

Mit dem Ausbau der Solarenergie will man einer neuen "energiepolitischen Strategie genaues Augenmerk zuwenden", so Landeshauptmann Erwin Pröll.

Zudem werde das nie in Betrieb gegangene Atomkraftwerk Zwentendorf zu einer Photovoltaik-Anlage umgerüstet. Die Alternativen zu Öl oder Gas "müssen unterstützt werden", so der Landeshauptmann. Bis jetzt erhalte Niederösterreich saubere, erneuerbare Energie aus Wasserkraft, die rund 60 Prozent des Strombedarfs abdecke, 345 Windkraftanlangen würden rund zehn Prozent sowie Biomasse bzw. -gas rund acht Prozent Strom liefern.

Derzeit bestehen 1.200 Photovoltaikanlagen in rund 1.100 Haushalten. Durch das geplante Programm sollen rund 3.000 Haushalte dazu gebracht werden, sich derart energetisch zu versorgen, meinte Pröll. Er sah die Bedeutung solcher Anlagen auch darin, unabhängig von beispielsweise Öl-Engpässen zu sein. Die Verantwortung für die nächste Generation nicht außer Acht zu lassen sei ein weiterer Punkt: "Die Umwelt von morgen zu erhalten, bedeutet heute Maßnahmen zu setzen."

Das vorgestellte Programm basiert laut Umwelt-Landesrat Stephan Pernkopf auf dem Ökostromgesetz. Er rechne für die Umsetzung mit einem Investitionsvolumen von rund 50 Mio. Euro. Zudem, warf Pröll ein, soll das Programm "solange gefördert werden, solange die Nachfrage da ist und dabei etwas rauskommt." Ab "sofort" können Interessierte Anträge beim Land Niederösterreich einbringen (Informationen im Internet unter www.noel.gv.at).

Montag, 6. Juli 2009

Werde Mit-Eigentümer von Stadtwerken!


Stell alles auf den Kopf!



Das geht jetzt:

Freiburger Bürger haben die Genossenschaft "Energie in Bürgerhand" gegründet, um gemeinsam mit vielen anderen die Idee einer ökologischen und zukunftsweisenden Energiewirtschaft zu verwirklichen. Jeder kann als gleichberechtigtes Mitglied der Genossenschaft beitreten. Er erhält unabhängig von der Höhe seines Anteils eine Stimme. So ist auch ausgeschlossen, dass sich Investmentgesellschaften einkaufen können, um unsere Ziele zu beeinflussen.

Auftaktveranstaltung zur bundesweiten Kampagne!

Wir bitten dringend um Anmeldung!

Die Auftaktveranstaltung wird live übertragen unter www.energie-in-buergerhand.de/!
Zielgruppe der Veranstaltung sind insbesondere Multiplikatoren aus ganz Deutschland!


Link

Honig ersetzt bald Antibiotika?

Dass Honig antibakteriell wirkt ist bekannt. In einer neuen Studie haben Forscher der University of Sydney jetzt Beweise dafür gefunden, dass manche Honigsorten bei der Behandlung von oberflächlichen Wunden und Infektionen effektiver wirken als Antibiotika.

Antibiotika wirken in der Regel nur gegen bestimmte Bakterien. Die meisten Bakterien, die Infektionen in Krankenhäusern verursachen, sind noch dazu gegen mindestens ein Antibiotikum resistent. Die in der Studie eingesetzten Honigsorten wirkten jedoch gegen alle gestesteten Erreger, darunter auch multiresistente Bakterien. Was besonders entscheidend ist, die Bakterien passten sich nicht an und entwickelten keine Resistenz gegenüber dem Honig, wie dies bei Antibiotika der Fall ist.

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Sonntag, 5. Juli 2009

Aus für den Erdöl-Raubbau?


Montag, 22. Juni 2009 um 18:14 Uhr

Eine neue Studie stellt alle derzeitigen Nachrichten in den Schatten. David Murphy hat unter dem Titel The Net Hubbert Curve: What Does It Mean? den Einfluss steigenden Energieaufwands bei gleichzeitig abnehmender Erdölförderung untersucht. Das Ergebnis lässt selbst hartgesottene Zweifler der derzeitigen Industriezivilisation erzittern.

Der Hintergrund ist, dass es Erdöl braucht um nach Erdöl zu bohren. Zieht man die Menge des zur Förderung aufgebotenen Erdöls von der Menge des geförderten Öls ab, bekommt man die Netto-Energie, die der Gesellschaft anschließend für andere Zwecke zur Verfügung steht (den Quozienten aus Ertrag und Aufwand nennt man Erntefaktor, dieser gilt sinngemäß für alle Energiequellen). Im Jahre 1930 bekam man etwa 100 Fass Erdöl für jedes Fass, das man investierte, 1970 waren es nur noch dreißig und im Jahr 2000 gar nur noch 11 Fass. Dieser Trend wird sich so fortsetzen, gerade beim Ausbeuten von Tiefsee- und Polaröl, das gigantische Aufwendungen benötigt. Murphy extrapolierte also den beobachteten Trend aus totaler Erdölförderung und Netto-Energie und kam zu folgender Prognose:

Gesamte und Netto-Energie aus Erdöl (Quelle: TOD)

Die hellblaue Fläche ist die Energie, die uns im Alltag zur Verfügung steht, nachdem das Erdöl gefördert, aufbereitet, transportiert und schließlich seinem Zwecke zugeführt wurde. Wie man sieht, erleben wir in diesen Tagen einen absoluten Hochpunkt der Bereitstehung von Energie aus Erdöl. Setzt sich der Trend des abnehmenden Erntefaktors jedoch in etwa so fort wie in der Studie angenommen, wird sich die aktuelle Situation in den nächsten Jahren drastisch ändern. In nur zwanzig Jahren wird uns demnach keine bis kaum noch Energie aus Erdöl zur Verfügung stehen, auch wenn die gesamte Förderung durchaus noch beträchtlich erscheint. Dieses Ergebnis ist weitreichender als man auf den ersten Blick erkennen möchte: 30-40 % unseres Primärenerigebedarfs beziehen wir hier in den sog. entwickelten Ländern aus Erdöl. Mit dem Verschwinden dieses Schlüsselrohstoffes zu Energiezwecken werden auch andere Energierohstoffe wie Kohle oder Uran nur noch in sehr begrenztem Maße zur Verfügung stehen. Die Förderung sämtlicher Metalle, schon heute nur noch aufwendig zu gewinnen, wird mehr oder weniger nicht mehr stattfinden. Und nicht zuletzt wird diese Entwicklung den Tod der industriellen Landwirtschaft bedeuten, die zehn Kalorien Energie aus Erdöl und Erdgas benötigt um eine Kalorie in Form von Nahrung im Supermarkt anzubieten. Tritt diese Entwicklung auch nur annähernd so ein wie von Murphy prognostiziert, so wird die Welt in zwanzig Jahren nicht mehr wiederzuerkennen sein. Zwanzig Jahre, das ist vom Mauerfall bis heute. In zwanzig Jahren kann niemand, auch nicht der ehrgeizigste Politiker eine Gesellschaft total vom Erdöl befreien.

Diese Grafik ist die pessimistischste und gleichzeitig einleuchtendste Einschätzung der zukünftigen Energiemenge aus Erdöl, die bislang veröffentlicht wurde. Pessimistisch, weil der schiere Zeitraum bis zum bitteren Ende von allem, was uns heute lieb und teuer ist auf magerste zwanzig Jahre zusammenschrumpft. Einleuchtend, da sie auf reinen mathematischen Formeln und Beobachtungen beruht. In der Tat ist ihr einziger Makel, dass der unterstellte Trend des zukünftigen Nettoenergieverlaufs auf nur drei Datenpunkten beruht. Dies bedeutet aber lediglich, dass die Genauigkeit der Kurve noch verbessert werden kann, an der Tatsache, dass unabhängig von der Erdölförderkurve nach Hubbert sehr viel weniger Energie schlussendlich die Gesellschaft erreicht, ändert dies nichts. Hinzu kommt, dass andere negative Einflüsse wie Rückkopplungseffekte aus Konflikten um verbleibendes Öl nicht berücksichtigt wurden. Es ist also je nach geschichtlichem Verlauf gut möglich, dass sich die Gesamtfördermenge und somit auch die bereitstehende Energiemenge im Vergleich zu obiger Studie nochmals verringern.

Was ist nun mit Alternativen, die den Mangel an Erdöl wettmachen können? Zu diesem Thema gibt es eine interessante Studie von Paul Chefurka. Er hat den bisherigen Trend alternativer Energiequellen fortgeführt und angenommen, dass dieser bis etwa 2070 vorhält, bis die letzten Reste industrieller Güterherstellung aufgehört haben zu funktionieren.

Prognose zukünftiger Energiequellen durch Fortschreibung aktueller Trends (Quelle: Paul Chefurka)

Die Grafik zeigt, dass selbst unter dieser optimistischen Annahme Alternativen eine eher geringe Rolle spielen im Vergleich zu den Energiemengen, die wir heute verbrauchen, aber wie wahrscheinlich ist dieser angenommene Verlauf im Lichte der aktuellen Studie über die Netto-Energie aus Erdöl? Moderne alternative Energiequellen zur Elektrizitätsgewinnung sind reine Erdölderivate, sie verschwinden mit dem Erdöl. Wenn uns in zwanzig Jahren schon kaum noch Erdöl als Energiequelle zur Verfügung steht, wie wahrscheinlich ist es dann, dass man anschließend noch fünfzig Jahre lang industrielle Güter herstellt, noch dazu auf hohem technischen Niveau und unter schwierigen Bedingungen (ich denke da beispielsweise an ablandige Windenergie). Wie sinnvoll ist es bei diesen Erkenntnissen, die Karte moderner Energiequellen zur Stromerzeugung als einziges Ass im Ärmel zu bewahren und alle anderen Optionen wie Landreformen und massive landwirtschaftliche Ausbildung des explodierenden Arbeitslosenheers nicht nur zu vernachlässigen, sondern es komplett zu ignorieren? Wie wahrscheinlich ist noch zukünftiges Wachstum industrieller Güter wenn uns bis in zwanzig Jahren die Schlüsselenergie zur Herstellung und zur Nutzung dieser Güter quasi abhanden gekommen ist?

Wenn man politisch auf diese Studie antworten wollte, dann wäre eine radikale Änderung der gesellschaftlichen Ziele hin zu mehr Landwirtschaft in Handarbeit durchaus angemessen. Leider scheinen sich solche Erkenntnisse bei der Politik nicht durchzusetzen, die letzte Woche erst ein gigantisches Projekt zur Überquerung des Fehmarn-Belt beschlossen hat, oder den Start neuer Satelliten zur Erkundung des Mondes...

NS: Der Autor erkennt die drastischen Folgen der rasch zur Neige gehenden fossilen Energien, unterschätz aber gänzlich das enorme Potential der Erneuerbaren Energien, sowie deren raschen Umsetzbarkeit.

Österreich könnte binnen 5 Jahren die Energiewende schaffen!!

Ist die Sonne unsere Rettung?

Hamburg/Wien - Nach Ansicht des deutschen Klimaforschers Mojib Latif lässt sich die der Welt bevorstehende tiefgreifende Energiekrise nur durch Stromgewinnung aus Sonnenkraft verhindern, am besten mittels Solarthermie-Kraftwerken. In einem Gastbeitrag für "Spiegel Online" schrieb Latif am Samstag, die Atomenergie könne nicht die Lösung sein, da sie nicht nachhaltig sei. Es kämen daher nur die regenerativen Energien als Alternative in Frage.

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Sonnenenergie aus Nordafrika könnte ganz Eu-
ropa versorgen. Bild: Keystone

"Die Sonnenenergie beispielsweise steht praktisch unbegrenzt auf der Erde zur Verfügung, die Technik zu ihrer Nutzung existiert, und sie ist auch bezahlbar, wenn man den technologischen Fortschritt berücksichtigt", betonte Latif. Pro Jahr gingen 630.000 Terawattstunden an ungenutzter Sonnenstrahlen-Energie auf die Wüsten in Nahost und Nordafrika nieder. Zum Vergleich: Ganz Europa verbrauche pro Jahr etwa 4000 Terawattstunden.


Quelle